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Soundbeispiele und internationale Kritiken zum Album "Entrance" von "Danger in Dream"

Das Album "Entrance" verwöhnt den anspruchsvollen Hörer mit fünf nahtlos ineinander fließende Stücke. Besonders beeindrucken die wunderschönen Melodien, die unerhörten Klänge und die stets in Bewegung befindlichen Sequenzerlinien. Verstärkt wird der positive Eindruck durch die erstklassig arrangierten Drums und ein sich subtil verwandelndes, atmendes Klangbild. "Entrance" wirkt trotz perfekter Produktion äußerst lebendig und organisch. Die emotionale Kälte, die man der elektronischen Musik gerne anlastet, sucht man hier jedenfalls vergeblich.

"Entrance" von "Danger in Dream" ist eine hörenswerte Neuerscheinung, die man jeden Fan der Berliner Schule uneingeschränkt empfehlen kann. Die eingängigen Melodien, metamorphen Sequenzen und die weitreichenden Spannungsbögen werden garantiert begeistern.

Titel:        Danger In Dream ‎– Entrance
Label:      Virtual Music ‎– VM-DD001
Format:   CD, Album
Release: 2001
Genre:    Electronic; Berlin High School
Trackliste:

  1.  Stratus 4
  2. Underwater Connections
  3. Conversation
  4. Tyrell's Vision
  5. Free Tibet!
  • Soundbeispiele

    Hier ein paar Soundbeispiele; bitte beachten Sie, dass die Qualität herabgesetzt ist. Auf der CD ist die Qualität natürlich bestens.

  • Internationale Kritiken

    Electrodrom News; Keyboards 12/01

    Und es geht noch ganz anders: Das im electrodrom 11/01 vorgestellte Album "Entrance" des Elektronik-Projekts Danger in Dream hat´s innerhalb von zwei Wochen nach Veröffentlichung auf Platz 3 der "Electronic Bestseller Charts" des englischen Mailorder-Service "Synth Music Direct" (Referenz: www.synthmusicdirect.com) geschafft und sich damit als derzeit bestverkaufte ausländische Elektronik-Produktion etabliert.

    Ein Erfolg, für den neben der musikalischen Qualität des Opus auch das listig gewählte Pseudonym des Duos verantwortlich sein dürfte, das nicht nur Teilnehmer des KEYBOARDS-ONLINE-FORUMS (Referenz: www.keyboards.de/forum/forum.htm) spekulieren ließ, dahinter stecke möglicherweise ein berühmtes Vater-und-Sohn-Tandem aus Berlin. Dem aber ist nicht so; es sind wirklich zwei Wiener, die der "Wo geht sie hin, unsere arme EM?"-Depression mit hintersinnigem Humor ein Schnippchen geschlagen haben und nun verdient absahnen.

    Frits Couwenberg; KLEM Magazin #108

    Im Booklet der CD schreiben die beiden Produzenten, dass es ihr Ziel ist, die künstlerischen und kommerziellen Erfolge der Berliner Schule fortzusetzen. Ohne jedoch die Musik einfach zu kopieren, aber mit einem einzigartigen Stil, die Kompositionen weiterzuentwickeln. Dabei nennen sie ihre Musik "New Berlin High School", weil sie finden, dass sie weiter gehen als die ursprüngliche Berliner Schule.

    Das finde ich ziemlich anmaßend und ich habe das Gefühl bekommen, da müssen die beiden aber ziemlich gut sein?

    Nun, nach dem Hören kann ich verkünden, dass die Musik auf "Entrance" ausgezeichnete Berliner Schule ist, und sich in der gleichen Klasse befindet, wie viele Meisterwerke der ursprünglichen Berliner Schule. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Zu hören sind viele tolle und fette Sequenzen, angenehmes Tempo, schneidende Soli und ab und zu ein Stimmengeräusch. Auffallend ist das angenehm breite und tiefe Stereobild.

    Musik, wovon es schon ziemlich viel am Markt gibt. Aber man kann "Entrance" ruhig zu den anderen guten Sachen dazugeben, weil die Musik einfach herrlich und entspannend ist. Nicht besonders originell, aber sie bereitet einem trotzdem viel Spaß. Originalität: 5, Komposition: 7, Ausführung: 8, Empfehlung: 8.

    Zu bestellen ist die CD bei Virtual Music in Wien; http://members.aon.at/virtual-music
    PS.: Wo man unter anderem auch probehören kann. Übrigens, die Adresse ist nirgends im Booklet zu finden!

    Magazin für elektronische Musik im Internet; www.memi.com

    Das Onesheet des Labels Virtual Music bezeichnet dieses Album als "neue Berliner Schule". Das deutet bereits darauf hin, dass das, was die beiden Musiker des Wiener Elektronik-Projekts Danger in Dream auf ihrer ersten Veröffentlichung "Entrance" abliefern, sich mehr oder weniger stark an den Werken von Altmeistern wie Klaus Schulze, Bernd Kistenmacher oder Tangerine Dream (- die klangliche Ähnlichkeit des Projektnamens scheint also durchaus bewusst gewählt -) orientiert.

    Und tatsächlich fühlt man sich bei dem Genuss dieses Albums ein Stück weit zurückversetzt in die "gute alte Elektronikzeit", in der endlose, vielschichtige Sequenzen noch neu, dominierend und damit das Salz in der elektronischen Suppe waren.

    Also wieder einmal eine Combo, die im Gestern stecken geblieben ist und nur das neu aufwärmt, was KS, TD & Co. bereits in den Siebzigern und Achtzigern erfolgreich praktiziert haben? - Mit Nichten! Die Betonung bei der stilistischen Einordnung dieser Musik sollte tatsächlich auf neue Berliner Schule liegen. Denn es sind zwar die Sequenzen und auch oft die analogen Sounds, die einen wesentlichen Bestandteil der Musik von Danger in Dream ausmachen, jedoch wird die Berliner-Schule-Elektronik hier weitaus moderner und oft auch einfach "agiler" dargeboten, als es die offensichtlichen Vorbilder in der Vergangenheit taten.

    "Entrance" bietet fünf nahtlos ineinander übergehende Tracks mit Spiellängen zwischen 1:37 und 19:34 Minuten - eine weitere Anlehnung also an die meist ebenfalls epischen Werke der Altmeister. Doch nun zur Musik selbst: Die Arrangements dieses Albums basieren zum größten Teil auf Arpeggios und Synth-Sequenzen, ergänzt durch analoge Basslinien, spacige Flächen und prägende analoge Lead-Melodien. Natürlich finden auch Drum- und Percussion-Elemente ihre Anwendung, jedoch wirken diese meist eher unterstützend versuchen nicht, sich in den Vordergrund der Kompositionen zu drängen.

    "Entrance" bietet wirklich gelungene "Old Fashion"-Elektronik, die es schafft, eine stets spannend-relaxte Athmosphäre zu schaffen. Das letzte geniale i-Tüpfelchen sind dabei fast immer die Lead-Melodien: perfekt in das Gesamtarrangement eingebettet und so gezielt eingesetzt, dass selbst 19-minütigen Tracks es spielend schaffen, über die gesamte Dauer ihre Spannung zu halten. Das Paradebeispiel dafür und gleichzeitig das absolute Highlight des Albums ist der Titel "Tyrell's Vision". Ein sensationeller Track, den man einfach nicht oft genug hören kann!

    Bei allen Retro-Elementen und "historischen" Anlehnungen von "Entrance" ist jedoch stets zu merken, dass es sich um ein Produkt des Jahres 2001 handelt: Die Produktion ist perfekt, der Sound glasklar, dabei jedoch immer noch "analog". - Eine Kombination von alter und neuer Welt, wie ich sie zuvor annähernd nur auf der "Ambience"-CD des Brainwork-Albums "V" gehört habe.

    Die beiden Musiker von Danger in Dream bieten mit ihrer aktuellen Veröffentlichung auf dem Wiener "Virtual Music"-Label eine digitale Hommage an die Altmeister der Elektronik. Wer der Elektronik der 70er und 80er nachtrauert, gleichzeitig aber auf zeitgemäße Produktion und digitales Finetuning steht, darf sich dieses Album nicht entgehen lassen.

    Anspieltipp: "Tyrell's Vision" (10-16)

    P.S.: Dass auch der Album-Titel eindeutig an ein älteres Tangerine-Dream-Album angelehnt ist, erkennt man übrigens spätestens bei dem allerletzten Sound von "Entrance" - Empfehlung: Man gehe im direkten Anschluss vom "Eingang" hinüber zum "Ausgang" ... ;-)

    David Law / Synth Music Direct

    The promotional blurb describes this as 'New Berlin School'. By this they mean taking inspiration from the original pioneers of sequencer based music and expanding on it. The music runs as one continuous piece though there are actually five tracks. There are sequences by the fist full and each significant change is even given its own index point so you can easily search out the bits you like the most and play them again and again! The sound is much cleaner and digital sounding that on most out and out retro albums and reminded me a lot of Minds in Motion or even the Schmoelling inspired tracks from Arcane. Make no mistake this is a superb album that does give its own slant on the Berlin School style and should be enjoyed by most people who go for that type of sequencer music. It's the melodies however which are just as good as the sequences careering from one irresistible hook to the next.

    It takes just a few seconds before the first rhythm / sequence combination surges forward. The sequences build beautifully but its really when the first melodic lead line hits home that 'Stratus 4' reveals its Tangerine Dream influences to the full. The lead lines get even better in the second section of this track as cosmic effects splash over a sequence which is in full flow. Just let yourself be carried along. The drums become more dominant in the third section mutating this way then that. It's incredibly infectious body moving stuff. 'Underwater Connections' has a suitably bubbly beginning then a quirky rhythmic loop starts up. The sequence that accompanies it is its perfect partner. I defy anyone not to have their feet, head and almost everything else moving to this. Then we get the lead line and - oh my goodness! What a track! This is one of those albums where there aren't enough superlatives in my limited vocabulary to describe it fully.

    The second section increases the intensity and pure listening pleasure even further. Things are stripped down for the third part then reconstructed- utter bliss. On 'Conversation' a slow sequence emerges out of atmospheric effects. High pitched melodic touches glide over the top then the sequence is really cranked up becoming more intense all the time. The initial melody that accompanies it is scorching, flying high in the mix. This is then replaced by a deeper echoing one in part two. It doesn't shout at you as much as the first one but if anything is even more effective. Part three utilizes even deeper effects and the sequence becomes still faster and more complex. Another high register melody cries over the top and is answered by deeper ones lower in the mix. I was expecting it to end in some sort of explosion but instead it just winds down to a finish, like the threat of a storm which never breaks.

    'Tyrell's Vision' begins with a very weird collage of sounds. In part two a hard hitting rhythm emerges- slow but full of attitude. Part three brings in the melodies. And what melodies! These are the strongest on the album so far. Its unbelievable how I just keep thinking things can't get better then they do! They have everything, excitement, poignancy, catchyness- everything. Part four follows a similar pattern with even more lead lines being added. Its a bit like 'Exit' period TD. Part five decreases the intensity a little giving us something of a breather but still carries us along with the rhythm. Part six gives us yet more superb lead lines, pitch bending all over the place and you get the feeling that it is winding itself up again for a triumphant finish and that is exactly what you get with the final part- very 'Logos'. The last track on the album 'Free Tibet!' is a very short (ninety seven seconds) atmospheric one finishing with a big gong crash. I can see this being many people's favourite album of the year so far - it's going to be huge! (DL)

    Albrecht Piltz / Keyboards 11/01

    Zwei Wiener schlagen neue Töne an. Na ja, nicht ganz neue, denn noch immer ist's das Gespenst der alten "EM", das den in Sequenzen und Synthi-Flächen spukt, mit denen sich Anonymous 1 und Anonymous 2 aus dem Joch der historischen "Berliner Schule" zu befreien und dem Dancefloor anzunähern versuchen. Was ihnen mal gut, mal besser, mal gar nicht gelingt. In den ersten rund 16 Minuten: gar nicht - hier schrauben sich zu schlafmützigem Sequencing wieder nur die sattsam bekannten synthetischen Spiralnebel durch imaginäre Milchstraßen. Besser schon "Entrance"-Abteilung 16:19 bis ca. 24:30: da klopft der Beat so stoisch-steady, dass man den Anonymi nur zu einer Auskopplung und Neuveröffentlichung dieses Parts auf 12"-Club- Vinyl raten kann. In "Entrance"-Phase 3 (24:31 bis 42:20) knallt's auch nochmal kurz. Aber dann - überraschend nach solchem Höhenflug - knallt nichts mehr: Big Moog hat unvermutet plötzlich wieder die Lizenz, den Auto-Pilot einzuschalten und seinen Assistenten, Herrn Pitchbend, machen zu lassen, wonach demselben gerade der Sinn steht - und der Drache "EM" triumphiert.

    www.rateyourmusic.com: User "Tuemckey" Mar 28 2010 4.00 stars

    Apart from having a name that sounds very much like Tangerine Dream when pronounced without thinkin', these guys (that work or have worked as artists under the Hybrid Machine moniker) deserve the laber of TD rip-off's. Don't get this wrong though, cause in this case a rip-off means only being as good as the group or album you're emulating to be. And these guys are wicked good! Most EM fans out there claim Arcane to be *THE* TD impersonator (at least when it comes to 80's sounding Tangs), my opinion is this album is just as great as any the EF founded group has released in the same style.
    These are some highly-addictive tunes and one must first hear it to understand all the hype this has caused in the EM circle. You can deffinetely say this sounds truly like a lost TD album they might've recorded between Logos & Hyperborea.....

    Very reccomended!!!!

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